Über mich

Hallo, schön, dass du meinen Blog gefunden hast.

Ich heiße Astrid und bin hier privat unterwegs mit Themen die mich betreffen, berühren, interessieren. Ich schreibe unter meinem „Künstlernamen“ kolorilo. Ich denke bunt, liebe Farben – passt (kolorilo heißt Farbe/Färbung auf Esperanto).

Meine Themen sind „Lernen“, die „Kriegsenkel-Problematik“ und „ADHS im Erwachsenenalter“. Nun, man kann sagen, dies ist eine bunte Mischung, deren Zusammenhänge sich nicht auf den ersten Blick erschließen.

Lernen geht immer

Im Rahmen meines Fernstudiums setze ich mich intensiv mit gehirngerechtem Lernen auseinander und die Tatsache, dass ich ADHS habe, macht die ganze Sache noch spannender. Mein Anliegen ist es, Kindern – frühzeitig und unabhängig vom Bildungsstand der Eltern – durch gezieltes Coaching Möglichkeiten zu eröffnen, ihre Stärken und Fähigkeiten erfolgreich einsetzen zu können. Kindern wird viel zu früh der Spaß am Lernen genommen – ich kann selbst ein Lied davon singen. Der natürliche Drang, zu lernen und die Welt zu erkunden wird zu oft verdrängt von Leistungsdruck sowie Lehr- und Lernmethoden, die nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen mehr als kontraproduktiv sind. Ich selbst bin in fortgeschrittenem Alter noch einmal auf den Lern-Zug aufgesprungen, obwohl meine diesbezüglichen Erfahrungen bis dato vorwiegend negativ waren. So kam ich zu meinem Motto „Lernen geht immer“.

Ich bin ein Kriegsenkel

Im Zuge der Aufarbeitung meiner Familiengeschichte bin ich zwangsläufig auf das Thema „Kriegsenkel“ gestoßen. Meine Eltern waren im 2. Weltkrieg noch Kinder. Mit ihren schlimmen Erfahrungen, die sie in den Jahren während und unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg machten, standen die Kriegskinder als junge Erwachsene meist allein da. Niemand half ihnen, Angst und Trauma zu verarbeiten. Bis in die nächste Generation wirken die traumatischen Erlebnisse nach, denn oft wurden sie auch auf die eigenen Kinder übertragen. Nicht wenige Menschen, die zwischen 1950 und 1975 geborenen wurden, haben ganz ähnliche Auffälligkeiten wie ihre Eltern. Das reicht von harmlosen Marotten, wie immer etwas zu essen dabei zu haben über eingeimpfte Sparsamkeit und Wurzellosigkeit bis hin zu handfesten psychischen Krankheiten. „Transgenerationale Traumata“ nennt die Forschung dieses Phänomen.

ADHS im Erwachsenenalter

Auch ein wirklich spannendes Thema. Ich möchte ein wenig dafür sensibilisieren, denn es ist keine Störung im Kindesalter, wie landläufig immer noch behauptet wird. Erst jetzt – mit über 60 Jahren – habe ich meine Diagnose bekommen und kann rückblickend vieles besser verstehen.

koloriloART

Viele Jahre habe ich gemalt, gezeichnet, gebaut und fotografiert. Eine ganz beachtliche Sammlung ist dabei herausgekommen, die zu zeigen hier den Rahmen sprengen würde. Meine Seite koloriloART findest du oben im Hauptmenü. Es ist eine kleine Auswahl meines Schaffens und ich würde mich sehr freuen, wenn sie etwas Beachtung finden würde.

Und das noch…

Die verwendeten Bilder und Fotos auf dieser Website stammen überwiegend aus meinem eigenen Archiv.

Ich achte peinlich genau darauf, Zitate als solche zu kennzeichnen, Buch- oder sonstige Empfehlungen sind mein persönliches Anliegen und ich habe diesbezüglich keine finanziellen Vorteile.

Sollte mal wirklich etwas deinen Anstoß finden, bitte ich um Mitteilung. Natürlich freue ich mich noch mehr über dein positives Feedback.

%d Bloggern gefällt das: